Produkte

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Was Honig alles kann
Für ein einziges Glas Honig besuchendie Bienen 2 Millionen Blüten und legen dabei bis zu 120000 km zurück. Im Bienenstock übergeben die Sammelbienen den schon während des Transports behandelten Nektar an die Stockbienen, die ihn mit Enzymen und anderen körpereigenen Rohstoffen anreichern und als Honig einlagern. Durch schonendes Schleudern der Waben gewinnen wir den Honig und füllen ihn ohne Erhitzen und Zugaben von weiteren Stoffen in das Glas.
Bienenhonig – ein Lebensmittel im wahrsten Sinne des Wortes.
„Richtiger Honig ist wie gute Medizin und hat die ganze Heilkraft der Natur.“ so der Dichter Theodor Fontane.

Über 180 natürliche Stoffe machen Honig zu einem hochwertigen Lebens- Genuss- und bewährten Hausmittel.
Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass Honig kein Arzeimittel darstellt, sondern ein Lebensmittel ist!

Honigwasser ist ein nervenberuhigendes Einschlafmittel. Das wusste schon Pfarrer Kneipp und empfahl deshalb, vor dem Schlafengehen einige Tassen mit Honig gesüßten Kräutertee zu trinken.

Einmal wöchentlich eine Honigmaske

Honig ist ein bewährtes natürliches Pflegemittel gegen fettige und unreine Haut. Auch empfindliche und gereizte Haut beruhigt sich schnell durch eine Honigmaske oder -auflage. Der süße Brotaufstrich wirkt außerdem antibakteriell (keimtötend). Die Inhaltsstoffe des Honigs dringen tief in die Haut ein. Die Neubildung von Zellen wird angeregt, abgestorbene Hornschuppen werden durch neue ersetzt. Die Haut wird glatt und geschmeidig, vermehrt mit Sauerstoff versorgt, und die Durchblutung angeregt. Bei fettiger, unreiner Haut ist eine Honig-Eiweiß-Maske – einmal in der Woche – genau die richtige Pflege. Man vermischt ein steifgeschlagenes Eiweiß mit drei Esslöffeln Honig und verteilt die Masse gleichmäßig auf dem Gesicht. Die empfindlichen Augenpartien werden dabei ausgespart. Nach etwa dreißig Minuten wird die Maske mit lauwarmem und anschließend kurz mit kaltem Wasser abgewaschen.

Die Qualität macht den Unterschied
Honig ist noch lange nicht Honig. Das gilt nicht nur für die unterschiedlichen Sorten, sondern besonders für die Qualität. „Echter Deutscher Honig“ wird nach den bindenden Bestimmungen des D.I.B. abgefüllt. Diese „Bestimmungen zu den Warenzeichen des D.I.B.“ sind übrigens weitaus strenger, als es das deutsche Lebensmittelrecht in der Honigverordnung verlangt.
Bei „Echtem Deutschem Honig“ bleiben alle wertvollen Inhaltsstoffe voll erhalten, denn er wird weder erhitzt, noch dürfen ihm Stoffe entzogen oder zugefügt werden. „Echter Deutscher Honig“ ist ein Qualitätserzeugnis, das auf dem Wissen und der Erfahrung vieler Imkergenerationen basiert. Das Gewinnen und Abfüllen erfolgt nach altüberlieferter Art – schonend und ohne Schädigung des Honigs. Die Qualität des „Echten Deutschen Honigs“ wird natürlich laufend kontrolliert. Dies geschieht beim D.I.B. selbst in Zusammenarbeit mit den unabhängigen Honig-Untersuchungsstellen. Die Probenziehungen beim Imker, in den Honigabfüllstellen, auf Märkten und in Lebensmittelgeschäften erfolgt nach dem Zufallsprinzip.
Die Kontrollnummer garantiert darüber hinaus Originalabfüllung beim Imker oder von der beim D.I.B. zugelassenen Abfüllstelle und die Einhaltung der strengen Prüfrichtlinien. Geprüft wird nicht nur im verbandseigenen Honiguntersuchungslabor, das 1991 im „Haus des Imkers“ in der D.I.B.-Geschäftsstelle in Wachtberg bei Bonn eingerichtet wurde. Auch in zahlreichen anderen neutralen Instituten und Untersuchungsstellen werden Jahr für Jahr mehrere tausend Marktproben unter wissenschaftlichen Bedingungen geprüft und analysiert. Die Kosten dafür trägt der D.I.B. – und damit der qualitätsbewusste Imker.
Die Ergebnisse der Untersuchungen erlauben zweifelsfreie Angaben über:

  • die Herkunft des Honigs (Pollenanalyse)
  • den Wassergehalt im Honig
  • die Anteile der für den Menschen bekömmlichen Inhaltsstoffe (Invertase)
  • die schonende Behandlung des Honigs (HMF-Wert).

Die Qualitätsanforderungen an „Echten Deutschen Honig“ sind deutlich strenger als es das deutsche Lebensmittelrecht verlangt.

Die Untersuchungsergebnisse werden den Imkern mitgeteilt und vom Deutschen Imkerbund e.V. gesammelt und ausgewertet. Auf diese Weise gelingt es seit mehr als 70 Jahren, den Markt zu beobachten, die Honigqualität zu halten, zu verbessern und dem Verbraucher die Garantie für ein Lebensmittel zu bieten, das von besonderer Güte ist.
„Echten Deutschen Honig“ erkennen Sie am Imker-Honigglas des Deutschen Imkerbundes e.V.

„Echter Deutscher Honig“ :

  • stammt garantiert aus Deutschland
  • weist weniger Wasseranteile auf als lebensmittelrechtlich vorgeschrieben
  • wurde nicht überhitzt
  • ist durch die Arbeit der Bienen mit den Stoffen angereichert, die besonders bekömmlich sind

Kittharz – das natürliche Antibiotikum (Propolis)
In der traditionellen Naturheilkunde nimmt Propolis eine wichtige Rolle ein. Der Name kommt übrigens aus dem Lateinischen und bedeutet „vor der Stadt“. Die Bienen verwenden dieses Kittharz auch um das Flugloch ihres Stockes zu verkleinern sofern sie dies für nötig halten. Auch werden sämtliche Ritzen und Spalten in der Bienenwohnung mit Propolis verschlossen. Das bereitet dem Imker manchmal arge Schwierigkeiten, da dies meist recht gründlich geschieht und auch die sonst beweglichen Rähmchen mit den Honig festgekittet werden. Dennoch ist Propolis ein wertvolles Naturprodukt. Es ist das stärkste in der Natur direkt vorkommende Antibiotikum! Die mikrobielle Wirkung beruht auf dem Gehalt an Flavanoiden und ätherischen Ölen. Gewonnen wird es vom Imker durch Abkratzen von Teilen der Bienenwohnungen. Schaden wird den Bienen hierdurch nicht zugefügt.

Wann kann Propolis angewendet werden? 
Äusserlich kann Propolis bei allen kleineren nicht nässenden Wunden zur Desinfektion angewendet werden. Hierzu verwendet man eine Propolistinktur. Auch als Mundwasser kann es tropfenweise benutzt werden. Bei der innerlichen Anwendung muss zur Vorsicht geraten werden. Bitte informieren Sie sich darüber bei Ihrem Apotheker. Er hat auch die Präparate vorrätig. Von einer ‚vorbeugenden‘ Einnahme ist jedoch grundsätzlich – wie bei allen Antibiotika – abzuraten.
Aufgrund einer rigiden Arzneigesetzeslage in Deutschland, ist es Imkern im Allgemeinen nicht möglich Propolis für den Verkauf herzustellen. Wir verkaufen Propolis, stellen es aber nicht selbst her.

ACHTUNG: Allergische Reaktionen auf Propolis sind nicht selten (etwa jeder zehntausendste)

Das Bienenwachs ist sozusagen das Material für die „Inneneinrichtung“ eines Bienenstockes und spielt eine zentrale Rolle.
Das Wachs wird von den Bienen mittels ihrer Wachsdrüsen erzeugt. Sie bauen daraus Waben für die Anlage eines Brutnestes und zur Einlagerung von Nektar und Pollen.
Gewöhnlich gibt der Imker dem Volk Wachsmittelwände mit dem eingeprägten Sechseckmuster in einem Holzrähmchen, auf denen sie ihre Waben ausbauen. Diese Waben müssen nach einiger Zeit erneuert werden. Diese Altwaben werden vom mir eingeschmolzen und zu neuen Mittelwänden gepresst. Ich habe meinen eigenen Wachskreislauf.

Wie entsteht Bienenwachs?

Am Hinterleib der Bienen befinden sich die Wachsdrüsen. Das Wachs wird von den sogenannten Baubienen ausgeschwitzt. Die Bienen bauen sich aus dem von ihnen, aus körpereigenen Drüsen ausgeschwitzten Wachs, ihre Waben in der Mitte der Bautraube. Die selbsterstellten Waben sind für die Bienen Kinderstube, Schlaf- und Vorratskammer. Waben bestehen aus tausenden von Zellen. In diese Zellen werden von der Königin die Eier abgelegt. Aus den Eiern schlüpfen Larven, die dank Futtersaft und Pollen in drei Wochen zu erwachsenen Bienen heranwachsen.
Ihre erste Tätigkeit nach dem Schlupf ist Vorbereitung der Zellen für die nächste Eiablage. Dies geschieht mit Hilfe des sogenannten Pollenöls. Die Art des Blütenpollens bestimmt die Farbe des Pollenöls. Pollenöl bewirkt, dass die zunächst weißen Bienenwaben eine gelbliche Farbe annehmen. Das Pollenöl hat antimikrobielle Eigenschaften. die auch im Propolis enthalten sind. Bei jeder neuen Präparation der Wachswaben werden diese immer etwas dunkler. Da die schlüpfenden Bienen immer auch einen Puppenkokon in den Zellen zurücklassen, werden diese nach jedem Brutdurchgang immer etwas enger. Nach einigen Jahren intensiver Nutzung stören diese engen Zellen im Bienenvolk und werden, wenn sie nicht mehr zu gebrauchen sind, von den Bienen abgenagt und durch neue ersetzt. Dieses verhindern die Imker durch vorzeitige Entnahme der Waben, um Bienenwachs ernten zu können. In der Frühzeit der Imkerei (Zeidlerei) war denn auch das Hauptansehen der Imker durch ihren Besitz am Wachs begründet. Wachs stellte eine sich jährlich regenerierende Energiequelle dar, mit deren Hilfe sich eine künstliche Lichtquelle im Hause und in den sakralen Bauten erstellen ließ: Die Bienenwachskerze. Für die Bereitstellung des Bienenwachses wurde die Zunft der Zeidler von kirchlichen und weltlichen Fürsten mit hohen Rechten ausgestattet. Diese Rechte bestanden darin, jederzeit eine Armbrust bei sich zu führen,als auch einer eigenen Gerichtsbarkeit (dem Zeidelgericht) zu unterstehen. Die Zeidler waren also freie Leute, die in historischen zeitgenössischen Darstellungen immer an der geschulterten Armbrust zu erkennen sind. Ein weiterer Verwendungsbereich ist bis heute erhalten geblieben: Bienenwachs als natürlicher kosmetischer Grundstoff und zur konservierenden Holzbehandlung.
Wir schmelzen das Wachs unserer Altwaben ein und gießen dann selbst die oben erwähnten Mittelwände als Baurahmen für die Bienen. Somit haben wir unseren eigenen Wachskreislauf und wissen, dass das Wachs keine Schadstoffe enthält.
Das restliche Wachs wird zur Kerzenherstellung verwendet.

Blütenpollen ist ein hochwertiges konzentriertes und biologisch wirksames von Bienen gesammeltes Naturprodukt mit vielen lebenswichtigen Aufbau- und Wirkstoffen.
Der Pollen könnte als Wundernahrung bezeichnet werden, denn er enthält alles, was der menschliche Organismus braucht. Bisher wurden bis zu 185 Nähr- und Aufbaustoffe entdeckt.

Viele Mineralstoffe und Spurenelemente u.a. Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Zink, Chrom, Silicium, Schwefel, Mangan und eine Menge Proteide wie Cystin, Lysin, Glutaminsäure usw.

Sehr viele und wichtige Vitamine: Vit. A, Vit. C, Vit. E, Vit. P Rutin, Querzetin und Vit. B Gruppe. Außerdem ungesättigte Fettsäuren, Flavonoiden, Aminosäuren, Kohlehydrate, pflanzliche Hormone und Enzyme.

3 x täglich 1 voller Eßlöffel vor den Mahlzeiten verzehren.

Wichtig: Pollen nur gut zerkaut und eingespeichelt schlucken oder mit Joghurt, Milch, Müsli, Quark oder in ein kaltes Getränk zergehen lassen einnehmen. 

Pollen können auch unbedenklich neben Medikamenten eingenommen werden. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.
Pollen sollen immer kühl, dunkel und luftdicht aufbewahrt werden.