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Zuletzt aktualisiert:

8.3.2017

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Bienen

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Nutzen der Biene für die Natur

Honigbienen stabilisieren durch ihre Bestäubungstätigkeit (in Ergänzung zu anderen blütenbesuchenden Insekten) zahlreiche Lebensgemeinschaften.
Ein Beispiel: Frühblühende Anemonen entwickeln nach gründlicher Bestäubung ölhaltige Früchte, eine Lieblingsspeise der Ameisen. Ameisen "züchten" und melken Blattläuse, weil sie den von ihnen ausgeschiedenen Honigtau mögen. Auch die Bienen sammeln diesen Honigtau und verarbeiten ihn zu Honig.
Die Honigbiene ist die wichtigste Tierart für die Bestäubung der Mehrzahl unserer heimischen Blütenpflanzen - sowohl Wild- wie Nutzpflanzen, zusammen 2.000 bis 3.000 Pflanzenarten. Wer denkt schon beim Biss in einen Apfel daran, dass dieser ohne die Leistung der Bienen gar nicht erst entstanden wäre?
Bestäubung von Nutzpflanzen durch Insekten
Bei ihrer Suche nach Nektar und Pollen vagabundiert die Biene nicht - wie viele andere Insektenarten - zwischen den Blüten verschiedener Pflanzen umher. Hat sie eine Pflanzenart als gute Nektar- oder Pollenquelle ausfindig gemacht, so bleibt sie dieser Art treu. "Blütenstet" nennt das der Imker. Damit gewährleistet die Biene das Übertragen des richtigen Pollens auf die zugehörigen artgleichen Pflanzen.
Die meisten Obstarten bilden mit Hilfe des Bestäubungsdienstes der Bienen einen besseren Fruchtansatz aus. Damit nichts dem Zufall überlassen bleibt, werden die Bienenvölker vom Imker gezielt in die Obstkulturen gebracht. Wenn Bienen von Blüte zu Blüte fliegen, sammeln sie nicht nur Nektar zur Honigerzeugung. Ganz nebenbei sorgen sie für die Vermehrung der Blütenpflanzen.
Damit stellen sie ein wichtiges Kettenglied in zahlreichen natürlichen Lebensgemeinschaften (Biozönosen) dar: Die Bestäubungsleistung der Honigbiene sorgt für reichhaltigen Fruchtansatz bei vielen Wild- und Nutzpflanzen (z.B. Vogelkirsche, Ahorn, Himbeere etc.) und sichert damit anderen Lebewesen (Vögeln, Kleinsäugern, Wild u.a.) eine Nahrungsgrundlage. Durch Fraß der Früchte und Ausscheiden der Samen tragen diese Tiere zur Vermehrung der Pflanzen bei. Damit wiederum wird späteren Bienengenerationen und anderen Insekten Nahrung geboten.

Quellen:




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