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Zuletzt aktualisiert:

8.3.2017

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Alles über Honig


"Das Land wo Milch und Honig fließen" - so stellte sich der Mensch das Paradies vor. Tatsächlich ist Honig schon seit Jahrtausenden als wahres Lebenselixier. Die wertvollen Wirkungen, die Honig auf unseren Organismus ausübt waren schon in Mesopotanien und bei den alten Ägyptern bekannt, die Honig sogar als Grabbeigabe für die Könige verwendete.
Auch die alten Römer betrieben Bienenzucht und lmkerei und neben den verschiedenen Heilzwecken wurden Honig auch im kulinarischen Bereich hoch geschätzt. Er diente als Gewürz für viele Speisen, denn man schätzte besonders süß-pikante Kreationen bei Tisch.
Besonders im Mittelalter erlebte das Imkereiwesen eine Blütezeit Honig war das einzige Süßungsmittel. Er wurde für die Zubereitung von Met verwendet und natürlich diente das Produkt des Bienenfleißes zur Herstellung von Kerzenwachs. Die Zunft, die damals den Honig der Waldbienen erntete und weiterverkaufte, nannte sich die Zeidler. Das Zeidlerwesen kam besonders in Regensburg und Nürnberg zur höchsten Blüte. Noch heute sind Honigkuchen und Nürnberger Lebkuchen mit ihrem unverwechselbaren Honigaroma das traditionelle Weihnachtsgebäck schlechthin.
Aus was besteht Honig?
Aus etwa 80% Zucker, max. 20% Wasser sowie einer Vielzahl von Vitaminen, Enzymen und Minaralstoffen. Durchschnittlicher Nährwert: 1270 Joule (= 303kcal)
Honig lässt sich in der Küche vielseitig verwenden. Er ist nicht nur zum Süßen ideal, sein intensiver Eigengeschmack verleiht allen Speisen ein besonderes Aroma. Beim Dosieren muss man berücksichtigen, dass Honig viel intensiver süßt als normaler Zucker.
Damit die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben, sollte man einige Hinweise berücksichtigen: Honig sollte immer fest verschlossen sein, da er sonst in Gärung übergehen kann,, den Honig "zieht" Wasser.
Die im Honig enthaltenen Enzyme sind temperaturempfindlich. Honig sollte daher nie über 40 0C erhitzt werden. Beim Kochen sollten Sie Honig immer erst zugeben, wenn das Gericht etwas abgekühlt ist.
Warum wird mancher Honig fest und anderer nicht?
Das liegt an der Zusammensetzung des Honigs. Rapshonig enthält fast nur Traubenzucker, der sehr schnell kandiert. Waldhonig enthält überwiegend Fruchtzucker der erst nach längerer Zeit Kristalle bildet. Durch mechanische Behandlung (rühren) kann Honig streichfähig ("schmalzig") gehalten werden, ohne die biologische Wirksamkeit zu verschlechtern. Akazienhonig z.B. ist sehr hell und bleibt fast zwei Jahre flüssig. Auch längeres Erhitzen des Honigs kann ein Kandieren des Honig verzögern, der Wert ist jedoch verloren. Besonders bei billigen Importhonigen aus Übersee kann dies nicht immer ausgeschlossen werden
Auch wenn Sie kristallisierten Honig, was übrigens kein Zeichen von Qualitätseinbuße ist - im Gegenteil - wieder verflüssigen möchten, sollten Sie ihn im nur mäßig heißen Wasserbad langsam erwärmen. Beim Honigkauf achten Sie darauf, dass der Honig von guter Qualität ist, auf dem Honigglas sollte stehen, von welchem Imker und welchen Pflanzen der Honig stammt
Honig wird als gesund bezeichnet und schmeckt. Lassen Sie sich überraschen von der Vielseitigkeit des "flüssigen Goldes"!

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