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Zuletzt aktualisiert:

8.3.2017

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Die Honigherstellung


Honig kann man in zwei Sorten unterteilen: Blütenhonig stammt aus den Nektariensäften der unter schiedlichen Blüten, Honigtauhonig vom Honigtau, der als klebrig-süße Substanz die Blätter und Nadeln vieler Bäume überzieht.
Die Sammelbienen saugen Nektar oder Honigtau in ihren Honigmagen bzw. Honigblase. Während des Sammelns wird er mit Speichel vermischt Im Stock erbricht die Biene den Inhalt ihres Honigmagens. Der ausgewürgte Nektar wird von den Stockbienen aufgenommen, die ihn in ihren Honigmägen mit Fermenten versetzen. Indem die Stockbiene den Inhalt ihres Magens viele Male hintereinander herauspumpt und wieder aufsaugt wird dem Nektar oder Honigtau Wasser entzogen. Nach und nach entsteht so der Vorhonig, der an den Wänden der Wabenzellen gelagert wird und dort 2-3 Tage reift. Sobald der Wassergehalt nur noch etwa 20 % beträgt, wird der Vorhonig in andere Wabenzellen umgelagert. Sind sie aufgefüllt werden sie von den Bienen mit einem luftdichten Wachsdeckelchen verschlossen.
Der Imker streicht mit einem kleinen Besen vorsichtig die Arbeitsbienen ab und entnimmt die Waben. Mit speziellen Gabeln oder Messern werden die Zellen entdeckelt und dann in Schleuderkesseln ausgeschleudert.
Nach dem Sieben und Rühren bis zum Beginn der Kristallisation - es wird eine streichfähige Konsistenz angestrebt - folgt das Abfüllen in das Honigglas. Die schonende Behandlung des unverfälschten Naturproduktes garantiert die ursprüngliche Qualität, mit welcher die Bienen den Honig durch ihren natürlichen Sammeltrieb erzeugt haben. Dies bedeutet, dass der Imker das Naturprodukt Honig unverändert gewinnt. Es wird nichts entzogen und nichts hinzugefügt und die Inhaltsstoffe werden nicht durch äußere Einwirkungen geschädigt. Das Schleudern erfolgt "stock-warm", das heißt mit der Temperatur, welche im Bienenstock herrscht. Zusätzliche Erwärmung nimmt der Imker nicht vor. In Gläsern mit Schraubdeckeln und genauer Deklarierung kommt der Honig gemäß den strengen Vorschriften des deutschen Imkerbundes naturbelassen und ungeschädigt in den Handel

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