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Zuletzt aktualisiert:

8.3.2017

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Bienen

Apoidea), mit rd. 20000, etwa 2-40 mm großen Arten weltweit verbreitete, zu den Stechimmen zählende Überfamilie der Hautflügler. Zu den Bienen gehören unter anderen Sand-Bienen, Mauer-Bienen, Hummeln, Honig-Bienen und Pelzbienen. Alle Bienen sind Blütenbesucher und haben Sammelapparate aus Haar- und Borstenkämmen (Ausnahme Schmarotzer-Bienen) zum Eintragen von Pollen und Nektar. Die Königinnen und alle Arbeiterinnen tragen am Körperhinterende einen Giftstachel. Die Geschlechter sowie die Arbeiterinnen unterscheiden sich in Größe und anderen äußeren Merkmalen.
Die weitaus meisten Bienenarten sind einzellebend (solitäre Bienen oder Einsiedler - Bienen), die Brutpflege fehlt. Die höchstentwickelten staatenbildenden (sozialen) Bienen sind die Hummeln und die Honigbienen. Sie treiben meist eine intensive Brutpflege, indem sie ihre Larven fortlaufend füttern. Die Nester der Bienen sind unterschiedlich gestaltet.
Für Honigbienen sind reine Wachswaben charakteristisch, die meist in Höhlungen oder künstlichen Hohlräumen (Körbe, Beuten) angelegt werden. Ein Teil der Zellen enthält die Brut, ein anderer die Nahrungsvorräte. Orientierung und Verständigung (Bienensprache): Die höchstentwickelten Bienenarten können anhand der Polarisation des Himmelslichts den Sonnenstand für ihre Orientierung feststellen. Den beim Schwänzeltanz angezeigten Winkel (Zielort - Sonne) verändert die Biene synchron mit der "Sonnenbewegung", ohne daß in der Zwischenzeit eine neuerliche Feststellung des Sonnenstandes notwendig wird. Dies zeigt zum Beispiel die beim Schwärmen als Quartiermacherbiene bezeichnete Arbeiterin im dunklen Stock: sie tanzt längere Zeit und paßt dabei den getanzten Winkel ständig dem sich verändernden Sonnenstand an. Erklärt wird dieses Verhalten durch das Vorhandensein einer inneren Uhr (physiologische Uhr). Die Benachrichtigung über Futterquellen geschieht im Stock auf unterschiedliche Weise.
Entweder durch einen deutlich wahrnehmbaren, stoßweise hervorgebrachten hohen Summton oder durch lebhaftes Umherlaufen. Weit komplizierter und exakter ist die Nachrichtenübermittlung bei den Honigbienen.

Quellen:




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